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Talbrücke Römershag: Innovative Instandsetzung mit UHFB

14. Oktober 2026

Bei der Instandsetzung der Talbrücke Römershag an der A7 kommt ultrahochfester Faserverbundbaustoff (UHFB) zum Einsatz – insgesamt wurden rund 175 m³ UHFB verbaut. Die Besonderheit: Eine vergleichsweise dünne Schicht übernimmt gleich drei Funktionen – konstruktive Verstärkung, Abdichtung und direkt befahrbare Fahrbahnoberfläche.

Dauerhafter Verbund mit dem Bestand

Grundlage ist ein dauerhaft tragfähiger Verbund zwischen dem bestehenden Brückenbeton und der neuen UHFB-Schicht. Dafür wird der Untergrund sorgfältig vorbereitet. Materialherstellung, Einbau und Nachbehandlung werden aufeinander abgestimmt und durch eine umfassende Qualitätssicherung begleitet. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Fugen und Anschlüssen, die Bewegungen aufnehmen und zugleich dicht bleiben müssen.

Grinding: Fahrbahnoberfläche ohne Asphaltbelag

Die endgültige Fahrbahnoberfläche entsteht durch sogenanntes Grinding: Nach dem Erhärten wird der UHFB mit diamantbesetzten Werkzeugen bearbeitet. Die gezielte Strukturierung soll die erforderliche Griffigkeit und Ebenheit für den Straßenverkehr sicherstellen. So lässt sich die UHFB-Schicht bei entsprechendem Nachweis unmittelbar befahren – ohne zusätzlichen Asphaltbelag.

Fazit

Das Konzept verbindet den Schutz der Bestandskonstruktion mit einer leistungsfähigen Verstärkung. Der schlanke Aufbau und die mögliche Einsparung zusätzlicher Schichten können Material und Eigengewicht reduzieren. Zugleich bietet die angestrebte hohe Dauerhaftigkeit das Potenzial, den künftigen Instandhaltungsaufwand zu senken und die Nutzungsdauer der Brücke zu verlängern.

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